Hexenteich in Menden – unterwegs zur Dicken Berta
Der Hexenteich liegt still zwischen den Bäumen. Das Wasser bewegt sich kaum, nur das Licht wandert darüber hinweg.

Heute wirkt der See ruhig, fast unscheinbar.
Das dieser Ort im 16. Jahrhundert einmal eine Hinrichtungsstätte war, ist kaum vorstellbar.
Von hier aus beginnt die Runde. Erst am Wasser entlang, dann durch den Wald und später hinaus in die offene Landschaft.
Und irgendwo auf dem Weg steht die „Dicke Berta“
Am Ufer stehen immer wieder Holzskulpturen, von Mile Prerad. Sie fügen sich ein, ohne störend zu wirken
Vom Hexenteich führt der Weg in den Wald. Das Licht wird gefiltert. Zwischen den Bäumen verläuft er mal gerade, mal leicht ansteigend.

Und dann sieht er fast aus, wie ein verwunschener Wald. Hexenwald am Hexenteich.

Der Wald wird lichter. Zwischen Bäumen erste Aussichten auf Felder, Wiesen und Ortschaften.

Der Weg führt am Waldrand entlang, dann ist da wieder weite Landschaft.
Vom Weg noch einmal weite Ausblicke über das Sauerland. Dann geht es weiter über Wiesen bis zum Waldrand. Das Ziel ist nicht mehr weit.

Im Wald wird der Weg schmaler und etwas steiler. Teilweise schwer zu gehen.
Und dann sind wir da.
Die „Dicke Berta“ ist ein Naturdenkmal. Sie gilt als älteste Eiche im Märkischen Kreis.

Wie alt sie genau ist, lässt sich nicht sagen, Die Angaben reichen von etwa 500 bis 700 Jahren.
Und doch spielt das keine große Rolle. Der Baum wirkt auch so beeindruckend.
Rund 25 Meter hoch, mit einem Stammumfang von über fünf Metern.
Der Weg führt wieder zurück zum Hexenteich. Am Wasser ist es so still wie zuvor.
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Weitere Informationen











Was für schreckliche Dinge in der Zeit der Hexenjagd passierten… alles unschuldige Menschen, die auf der Grundlage eines einseitigen Glaubens starben.
Die Dicke Bertha ist wunderschön, diese Art von alten Eichen wird immer seltener!
Ja, und der Mensch wurde über die Jahrhunderte keineswegs einsichtiger.
Ein Prachtbaum ist das!
Hier, nahe bei Port Aransas, unserem Lieblingsort an der Kueste, gibt es auch eine massive Eiche. Die heisst ganz einfach „The Big Tree“.
https://pitsbilderbuch.wordpress.com/2016/07/14/the-big-tree/
Den „Big Tree“ habe ich grad mal bei Dir angeschaut – das ja wirklich ein Prachtexemplar!
Und zum Glueck hat er schon diverse Hurrikane ueberlebt!
Von einer Hinrichtungsstätte zum Ausflugsziel… ein weiter Weg… aber was kommt danach?
„Tolle Bilder“ hast du hier eingestellt!!!!
VG
Ein wirklich beeindruckende Baum.
ACHTUNG SARKASMUS! Wenn das mit der Verdummung der Menschheit so weitergeht, wird man den See wohl irgendwann wieder für die Wasserprobe nutzen. Wer zu dumm ist selbstständig mit den Armen zu wedeln, der ertrinkt – bei den etwas Cleveren helfen um den Hals gebundene Steine das gewünschte Endergebnis zu erreichen..
In den USA streicht man in einigen Bundesländern die Evolutionstheorie aus den Schulbüchern, schwangere Frauen (selbst vergewaltigte) dürfen nicht abtreiben und immer noch 50% der Amis finden, dass Trump ein guter Präsident wäre.
Und hier muss ich mir nur den ebenfalls aus dem Sauerland kommenden Kollegen anhören, der seine Partei als „alternative für Deutschland sieht – aber mit Substanz“ und meint, man müsste mit Rechtsextremen pragmatisch umgehen.
Vielleicht springt man bei derlei Zukunfts-Aussichten aber auch gleich freiwillig in den Tümpel – gibt vielleicht guten Dünger für die dicke Berta… 🙂
SARKASMUS ENDE…
Der Wanderweg gefällt mir aber – vielleicht werde ich mir den auch mal antun. Scheint viel durch Wälder zu gehen und 190 Höhenmeter auf die Länge der Strecke erscheinen auch mir machbar..
Bleib gesund..
Grüße ins Sauerland
Peter, zusammenfassend lässt sich sagen: Es hat ja einen Grund, dass alle Teleskope die nach intelligentem Leben suchen, der Erde abgewandt sind ?.
Die Wanderung ist wirklich empfehlenswert, eine weitere Beschreibung folgt im zweiten Teil.
Schön, dass es noch so ruhige Fleckchen gibt.
Und das sogar an einem schönen Sonntag im Sommer – ein lohnendes Ziel für einen Ausflug.
Hallo Richard,
da würde es mir auch sehr gut gefallen. Dieser Hexenteich sieht sehr schön aus.
Der Hexenwald fasziniert mich ebenfalls sehr. Diese grossen Bäume sind schon magisch.
Sehr schön wie Du Licht und Schatten eingefangen hast.
Lieber Gruss Claudia