Hexenteich in Menden – unterwegs zur Dicken Berta

Der Hexenteich liegt still zwischen den Bäumen. Das Wasser bewegt sich kaum, nur das Licht wandert darüber hinweg.

Hexenteich mit dichter Seerosenfläche und bewaldetem Ufer

Heute wirkt der See ruhig, fast unscheinbar.

Das dieser Ort im 16. Jahrhundert einmal eine Hinrichtungsstätte war, ist kaum vorstellbar.

Spiegelung von Bäumen im ruhigen Wasser des Hexenteichs
Hexenteich in Menden mit Seerosen und Lichtreflexen

Von hier aus beginnt die Runde. Erst am Wasser entlang, dann durch den Wald und später hinaus in die offene Landschaft.

Und irgendwo auf dem Weg steht die „Dicke Berta“

Am Ufer stehen immer wieder Holzskulpturen, von Mile Prerad. Sie fügen sich ein, ohne störend zu wirken

Holzskulptur unter einem Unterstand am Hexenteich in Menden
Eine der Arbeiten von Mile Prerad am Hexenteich.

Vom Hexenteich führt der Weg in den Wald. Das Licht wird gefiltert. Zwischen den Bäumen verläuft er mal gerade, mal leicht ansteigend.

Waldweg mit Sonnenlicht zwischen den Bäumen bei Menden
Der Weg wird heller, je weiter man geht.

Und dann sieht er fast aus, wie ein verwunschener Wald. Hexenwald am Hexenteich.

Baumgruppe an einem Hang entlang des Weges bei Menden
Hier wächst nichts gerade

Der Wald wird lichter. Zwischen Bäumen erste Aussichten auf Felder, Wiesen und Ortschaften.

Blick über hügelige Landschaft, eingerahmt von Bäumen
Ein Blick, der kurz innehält.

Der Weg führt am Waldrand entlang, dann ist da wieder weite Landschaft.

Wiese am Waldrand mit Zaun und Bäumen bei Menden
Der Wald endet nicht abrupt, er lässt los.
Blick über Wiesen und Felder bei Menden mit Straße im Vordergrund
Der Weg wird weiter, und mit ihm der Blick.

Vom Weg noch einmal weite Ausblicke über das Sauerland. Dann geht es weiter über Wiesen bis zum Waldrand. Das Ziel ist nicht mehr weit.

Sommerliche Wiese mit Wildblumen und Waldrand
Hier öffnet sich alles noch einmal

Im Wald wird der Weg schmaler und etwas steiler. Teilweise schwer zu gehen.

Schattiges Waldtal mit Lichtflecken am Boden
Das Licht reicht nur bis hierher
Waldweg mit leichtem Anstieg bei der Hexenteichrunde
Es geht langsam weiter.

Und dann sind wir da.

Die „Dicke Berta“ ist ein Naturdenkmal. Sie gilt als älteste Eiche im Märkischen Kreis.

Dicke Berta in Menden mit Bank im Vordergrund

Wie alt sie genau ist, lässt sich nicht sagen, Die Angaben reichen von etwa 500 bis 700 Jahren.

Und doch spielt das keine große Rolle. Der Baum wirkt auch so beeindruckend.

Wurzelbereich und Stammfuß der Dicken Berta in Menden
Verzweigte Äste der Dicken Berta vor hellem Himmel

Rund 25 Meter hoch, mit einem Stammumfang von über fünf Metern.

Der Weg führt wieder zurück zum Hexenteich. Am Wasser ist es so still wie zuvor.


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12 Gedanken zu „Hexenteich in Menden – unterwegs zur Dicken Berta“

  1. Was für schreckliche Dinge in der Zeit der Hexenjagd passierten… alles unschuldige Menschen, die auf der Grundlage eines einseitigen Glaubens starben.
    Die Dicke Bertha ist wunderschön, diese Art von alten Eichen wird immer seltener!

  2. ACHTUNG SARKASMUS! Wenn das mit der Verdummung der Menschheit so weitergeht, wird man den See wohl irgendwann wieder für die Wasserprobe nutzen. Wer zu dumm ist selbstständig mit den Armen zu wedeln, der ertrinkt – bei den etwas Cleveren helfen um den Hals gebundene Steine das gewünschte Endergebnis zu erreichen..
    In den USA streicht man in einigen Bundesländern die Evolutionstheorie aus den Schulbüchern, schwangere Frauen (selbst vergewaltigte) dürfen nicht abtreiben und immer noch 50% der Amis finden, dass Trump ein guter Präsident wäre.
    Und hier muss ich mir nur den ebenfalls aus dem Sauerland kommenden Kollegen anhören, der seine Partei als „alternative für Deutschland sieht – aber mit Substanz“ und meint, man müsste mit Rechtsextremen pragmatisch umgehen.
    Vielleicht springt man bei derlei Zukunfts-Aussichten aber auch gleich freiwillig in den Tümpel – gibt vielleicht guten Dünger für die dicke Berta… 🙂
    SARKASMUS ENDE…
    Der Wanderweg gefällt mir aber – vielleicht werde ich mir den auch mal antun. Scheint viel durch Wälder zu gehen und 190 Höhenmeter auf die Länge der Strecke erscheinen auch mir machbar..
    Bleib gesund..
    Grüße ins Sauerland

    1. Peter, zusammenfassend lässt sich sagen: Es hat ja einen Grund, dass alle Teleskope die nach intelligentem Leben suchen, der Erde abgewandt sind ?.
      Die Wanderung ist wirklich empfehlenswert, eine weitere Beschreibung folgt im zweiten Teil.

  3. Hallo Richard,
    da würde es mir auch sehr gut gefallen. Dieser Hexenteich sieht sehr schön aus.
    Der Hexenwald fasziniert mich ebenfalls sehr. Diese grossen Bäume sind schon magisch.
    Sehr schön wie Du Licht und Schatten eingefangen hast.
    Lieber Gruss Claudia

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